Wie entsteht ein oberflächlich entwässernder Reitplatz?

Wer einen neuen Reitplatz bauen, oder in einer Reithalle, einem Paddock oder Longierzirkel eine neue Tretschicht einbauen will, steht oft vor vielen offenen Fragen. Um Ihnen zu zeigen, wie wir Sie bei der Planung unterstützen können, wollen wir Ihnen den Ablauf beispielhaft an einem Reitplatz mit Oberflächenentwässerung, von der Beratung bis zum fertigen Projekt, zeigen.

Denn da diese Art von Reitplatz kein aufwändiges Drainagesystem benötigt, wird er häufig gebaut. Lediglich durch den Einbau eines Gefälles von 1-2% kann das Wasser über die Oberfläche der Tretschicht zu einer Seite des Platzes ablaufen. Für diese Art von Entwässerung eignet sich eine Tretschicht mit unserem stresan® A am besten. Dieser verdichtete sich durch seine spezielle feine Sieblinie und Struktur, und leitet das Wasser optimal über die Oberfläche ab. Von der Problemfeststellung bis zur Lösung – wir sind für Sie da:

Problem

 

 

Ein Bild, das viele Reitplatzbesitzer kennen: Nach dem Regen stehen Pfützen auf dem Platz, der Boden ist tief, matschig und nicht trittfest, und braucht lange, um wieder abzutrocknen.

Oft ist die Zusammensetzung des Sandes ein Grund, warum das Wasser sich auf der Fläche ansammelt und nicht fachgerecht abläuft. Manchmal fehlt auch das leichte Gefälle von 1-2%, das bei einem Reitplatz mit Oberflächenentwässerung dafür sorgt, dass das Wasser abläuft.

Beratung

 

 

 

 

Wenn Sie vor diesem Problem stehen, oder aber einen komplett neuen Reitplatz bauen wollen, dann liegt der erste Schritt darin, mit uns Kontakt aufzunehmen. So können wir die Probleme und Mängel besprechen. Dies geht entweder in einer telefonischen Beratung oder bei einem Termin direkt bei Ihnen vor Ort. Zudem können Bodenproben entnommen werden, welche wir dann für Sie analysieren und auswerten. Anhand dieser Auswertung lässt sich die Struktur des vorhandenen Sandes bestimmen, und so das Problem konkretisieren.

 

Umsetzung

 

 

Sobald das Problem gefunden wurde, können wir die richtigen Maßnahmen festlegen. Bei einem Reitplatz mit Oberflächenentwässerung empfehlen wir die Verwendung unseres stresan® A als Tretschicht.

Warum? Durch seinen Tonmineralanteil und die feine Sieblinie des Sandes verdichtet sich der stresan® A und wird fast wasserundurchlässig. Das Wasser kann also über die Oberfläche abfließen, ohne dass es sich in der Tretschicht anstaut. Ein weiterer Vorteil dieser Tretschicht ist die hohe Trittfestigkeit und Elastizität, wodurch der Boden zum Allrounder wird.

Planung

 

 

 

 

Ist die Entscheidung gefallen und Sie haben sich für die Auffüllung oder den Austausch der vorhandenen Tretschicht entschieden, folgt die Bestellung und die Terminabsprache für die Anlieferung des Sandes. Am besten können Sie auch direkt einen Termin mit dem Reitplatzbauer vereinbaren, da dieser auf dem Platz vorarbeiten muss, bevor der Sand abgekippt werden kann.

 

 

 

Gradern mit Lasertechnik

 

 

Denn der Reitplatzbauer begradigt und verdichtet entweder die bereits vorhandene Tretschicht oderden vorliegenden Untergrund des Reitplatzes. Dazu wird unter anderem der Laser genutzt. Wichtig ist, dass dabei schon auf den Einbau des Gefälles geachtet wird. Wir empfehlen bei einem Reitplatz mit Oberflächenentwässerung ein Gefälle von 1-2%. Der Einbau des Gefälles wird durch einen sogenannten Grader vorgenommen, welcher mit zusätzlicher Lasertechnik den Boden lasergenau begradigen und vorverdichten kann.

 

 

 

Verteilen des Sandes

 

 

 

Wenn der Untergrund ausgelasert und vorbereitet ist, können unsere Fahrer kommen und mit dem Abkippen des stresan® A beginnen. Der abgekippte Sand wird dann mit speziellen Geräten zunächst grob auf dem gesamten Platz verteilt.

 

 

Gradern der Tretschicht

 

 

 

 

Im Anschluss kommt auch hier wieder der Grader des Reitplatzbauers zum Einsatz. Die neue Tretschicht wird gleichmäßig, ca. 12 cm stark, auf dem Reitplatz verteilt. Zu beachten ist hier, dass auch in der Tretschicht das benötigte Gefälle beibehalten wird.

 

 

fertige Tretschicht

 

 

 

 

 

Ist die Tretschicht gleichmäßig verteilt und ausgelasert, wird sie abschließend verdichtet. Wichtig ist zu beachten, dass an der Seite, zu der das Wasser ablaufen soll, keine Barriere eingebaut wird. Die Eingrenzung des Platzes sollte auf Höhe der Tretschicht abschließen, um eine Ansammlung von Wasser zu vermeiden.

 

 

Bewässerung

 

Als letzter Schritt folgt dann die fachgerechte Pflege und Bewässerung des Reitplatzes. Gerade bei einem Reitplatz mit Oberflächenentwässerung und einer Tretschicht aus stresan® A ist eine gute und gleichmäßige Befeuchtung entscheidend. Ist die Tretschicht nass genug, kann sie sich schneller setzen und verdichten. Dies macht die Tretschicht trittfest und die optimale Oberflächenentwässerung kann funktionieren.

Dieser Zustand muss jedoch durch eine gute Pflege, zu der regelmäßiges Bewässern und Abziehen des Reitplatzes gehören, aktiv aufrechterhalten werden. Nur so ist die Qualität und Funktion eines Reitplatzes mit Oberflächenentwässerung langfristig gesichert. Wichtig ist ebenfalls, dass bei Pfützen das Gefälle wieder korrigiert wird. Hier kann das Gefälle sonst mit der Zeit verschleppt werden.

 

Selbstverständlich gibt es viele Reitplatz-, Reithallen- und Paddocksysteme. Erfahrungsgemäß bietet sich der stresan® A Allround-Reitsand für viele Reitvereine und Reitstallbesitzer an, die eine langlebige und robuste Tretschicht für verschiedene Disziplinen benötigen.

Gerne stehen wir Ihnen jedoch auch zur Verfügung, um  eine speziell abgestimmte Reitsand-Mischung für Springen, Dressur, Voltigieren oder Longieren zusammen zu stellen. Wir erstellen unsere Reitsandmischungen mit geprüftem Siebgut oder zertifiziertem Vlies, damit Sie optimale Voraussetzungen für Ihren Reitsport schaffen können. Hierzu beraten wir Sie gerne in einem persönlichen Gespräch, per E-Mail, Telefon oder Videoberatung – und berücksichtigen dabei selbstverständlich Ihre Bedürfnisse und Ihr Budget.

Laden Sie sich diesen Bericht gerne herunter, oder kontaktieren Sie uns direkt:

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