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Sand für den Paddockboden

Haltungskonzepte von Tieren sind im Idealfall ihren natürlichen Bedürfnissen angepasst. Bei der artgerechten Haltung von Pferden sollte daher auf ausreichende Bewegungsfreiheit, frische Luft und die Möglichkeit zu Sozialkontakten beachtet werden.

Offenstallhaltung

Die Offenstallhaltung kristallisierte sich dabei in den letzten Jahren verstärkt als artgerechte Unterbringungsform heraus. Bei Haltung im Offenstall kann sich das Pferd dauerhaft draußen bewegen, auch außerhalb von Weidezeiten. In der Ausprägungsform der Gruppenauslaufhaltung mit mehreren Pferden als Herde, steht zusätzlich der soziale Kontakt der Pferde im Vordergrund. Auch wissenschaftliche Arbeiten wie bspw. die Dissertation „Untersuchung zur Offenlaufstallhaltung von Pferden unter dem Aspekt des Zusammenhangs zwischen Haltung und Gesundheit“, veröffentlicht auf www.equimondi.de, belegen die positiven Auswirkungen der Offenstallhaltung auf die Gesundheit und das Verhalten der Pferde.

Leider ist die Möglichkeit zur Offenstallhaltung oft aus verschiedensten Gründen nicht gegeben – sei es, dass die Fläche nicht zur Verfügung steht oder die Finanzierung nicht passt. Um dem Pferd aber auch außerhalb der Weidezeit im Sommer täglich freien Auslauf zu bieten, ist ein weitläufiger Paddock eine Alternative.

Paddockhaltung

Unter der sogenannte „Paddockhaltung“ versteht man zum einen die „normale“ Boxenhaltung mit täglichem Auslauf des Pferdes auf einem separaten Paddock, zum anderen gibt es auch sogenannte „Paddockboxen“: Hier ist direkt an der Box ein kleiner Auslauf für das Pferd angeschlossen, das Pferd kann selbstständig rein und rausgehen. Futterstelle und die Tränke sollten auf dem Paddock, genau wie im Offenstall, weit voneinander entfernt liegen, sodass lange Wege entstehen und somit der gewünschte Bewegungseffekt erfüllt wird.

Für eine bedürfnisorientierte Paddockhaltung ist ein idealer Auslauf von Nöten. Hier lautet die Devise: Je länger die Paddockzeit und je größer die Auslauffläche, desto besser für das Wohlbefinden und die Gesundheit der Pferde. Die wichtigste Charakteristik für einen guten Paddock ist neben der artgerechten Umzäunung und einer Tränke, ein geeigneter Paddockboden. An diesen werden sowohl vom Pferd als auch vom Pferdehalter einige Ansprüche gestellt: Der Boden sollte elastisch und trittfest sein, frei von Grobmaterial, trocken aber nicht staubig und dabei langlebig sowie pflegeleicht.
– Guter Quarzsand wie unser stresan® kann diesen Ansprüchen gerecht werden!

 

Warum überhaupt einen Paddock bauen?

Um die Grasnarbe der Wiesen zu schonen wird den Vierbeinern im Winter vermehr Auslauf auf dem Paddock geboten. Um einen dauerhaft funktionieren Paddock nutzen zu können, muss bereits beim Bau über die Variante der Tretschicht und Entwässerung entschieden werden. Damit ist es aber nicht getan: Damit Sie lange Ihren Paddock nutzen können, muss dieser ausreichend gepflegt und regelmäßig kontrolliert bzw. überarbeitet werden. Dazu gehört neben dem regelmäßigen Abäppeln und Boden glatt ziehen, auch das Überprüfen der Tretschicht.

Dies bietet sich gerade vor dem Winter an, um den sogenannten Matschpaddock gar nicht erst entstehen zu lassen. Werfen Sie daher einen kritischen Blick auf den Paddock – wichtig ist dabei besonders:

1. Läuft das Wasser bei Regen gut über Oberfläche oder Drainage ab? Hohe Fließgeschwindigkeiten sollten aber vermieden werden um den Sand nicht wegzuspülen.

2. Ist noch ausreichend Tretschichtstärke vorhanden, sodass die Pferde auch beim Scharren oder Wälzen nicht den Unterbau des Paddocks beschädigen können? Dies ist sowohl für die Entwässerung als auch die Trittfestigkeit bzw. Schwerfestigkeit des Bodens wichtig.

Da Überarbeitungen der Tretschicht im besten Fall durchgeführt werden, solange es noch trocken und frostfrei ist, bietet sich der frühe Herbst dazu an. Außerdem bleibt so noch etwas Zeit, damit sich der Sand entsprechend setzen kann und einen scherfesten Untergrund bietet.

Welcher Sand ist für den Paddock geeignet und welchen Unterbau benötigt man?

Pferde stehen gerne auf Sand. Beliebt als formbare Liegefläche, Wälzfläche oder einfach zum Dösen, trägt er zum Wohlbefinden der Pferde bei. Aufgrund der Haltbarkeit und Unempfindlichkeit ist der Sandboden im Vergleich zu Hackschnitzeln langfristig eine gute Alternative. Bei vorsichtigem Abäppeln reduziert sich der Sand auch nur langsam, sodass es zu Einsparungen auf Seiten des Stallbesitzers kommt. Erfahrungsgemäß wird der Sand als Paddockboden zudem als sehr hygienisch empfunden, da es kaum zu Geruchsentwicklung durch Urin oder Mist kommt.

Ein Problem, welches in Bezug auf die Verwendung von Sand auf dem Paddock häufig genannt wird, ist der sogenannte „Matschpaddock“. Bei der Verwendung eines speziellen, für Paddocks geeigneten Sandes, sollten Pfützen und nasser Boden aber kein großes Problem darstellen.

Bei entsprechendem Unterbau (z.B. in Form einer Schotterschicht mit darüber liegenden Paddockmatten) sorgt ein wasserdurchlässiger Sand dafür, dass keine Wasserpfützen entstehen. Der stresan® N Paddock  ist als Tretschicht für einen derartigen Auslauf bestens geeignet. Er ist wasserdurchlässig, etwas tiefer und elastischer als der Reitsand für Hallen- oder Außenplätze, sorgt aber dennoch für einen sicheren Halt.

Ohne einen wasserdurchlässigen Unterbau beim Paddock, sollte man auf einen oberflächlich entwässernden Sand wie stresan® A setzen. Wichtig dabei ist, dass der Paddock nach Möglichkeit am höchsten Punkt des Geländes angelegt wird und ein Gefälle von ca. 1-2% eingebaut wird, damit das überschüssige Wasser abfließen kann. Wichtig für die Funktionalität ist aber auch die Pflege des Paddocks wie bspw. regelmäßiges Abäppeln und das Glattziehen des Bodens – bei vielen Vertiefungen und Unebenheiten ist das Abfließen von Wasser nicht möglich.

Bei weiteren Fragen oder Informationen über den richtigen Paddockboden melden Sie sich gerne bei uns per Telefon oder über unser Kontaktformular.
Informationen zur artgerechten Pferdehaltung bietet bspw. die Laufstall-Arbeits-Gemeinschaft für artgerechte Pferdehaltung (Deutschland) e.V. – LAG.

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