Welche Lebensdauer haben Reitböden?

Wie lange hat ein Reitboden Bestand? Leider gibt es auf diese Frage zwar keine eindeutige und allgemeine Antwort, denn die Haltbarkeit von Reitböden hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Im Folgenden haben wir jedoch zusammengefasst, welche Faktoren die Lebensdauer von Reitböden stark beeinflussen. Vorweggenommen sei: der richtige Aufbau des Reitbodens und die richtigen Pflege und Art der Tretschicht sind entscheidend.

 

Haltbarkeit durch den richtigen Unterbau

Der richtige Unterbau des Reitbodens ist – unabhängig von der Art des Aufbaus – elementar. Egal ob der Reitboden über eine Oberflächenentwässerung verfügt oder durch ein Drainagesystem entwässert wird. Der richtige und sorgfältige Aufbau eines Reitbodens ist die Grundvoraussetzung für eine lange Haltbarkeit. Der Untergrund sollte entsprechend vorbereitet und geebnet werden. Wichtig ist zudem, dass alle Schichten des Reitbodens ausreichend verdichtet werden. Nur so wird verhindert, dass sich die Schichten des Unterbaus mit der eigentlichen Tretschicht des Reitbodens vermischen. Mehr Informationen zu den verschiedenen Aufbauvarianten eines Reitbodens finden Sie hier.

 

Gute Pflege = lange Haltbarkeit

Einer der wichtigsten Faktoren bezüglich der Lebensdauer eines Reitbodens ist die richtige und regelmäßige Pflege! Neben dem regelmäßigen Abäppeln der Tretschicht sollten auch andere Fremdstoffe, wie zum Beispiel Laub entfernt werden. So verhindert man die Bildung von Humusanteilen in der Tretschicht. Diese können auf Dauer zur Staubbildung und Verunreinigung in der Tretschicht führen.

Zur regelmäßigen Bodenpflege zählt auch das fachgerechte Abziehen der Tretschicht mit einem geeigneten Bahnplaner. Wie häufig der Reitboden abgezogen werden muss hängt von der Nutzungsintensität des Reitbodens und der Art der Belastung ab. Zusätzlich zum regelmäßigen Abziehen des Bodens mit dem Bahnplaner, sollte der Boden ca. einmal pro Jahr nivelliert, also mit einem Lasergrader begradigt werden. Nur so kann garantiert werden, dass der Boden eine gleichmäßige Stärke aufweist und behält, bzw. über das gegebenenfalls notwendige Gefälle zur Entwässerung verfügt. Bei diesem Pflegeschritt kann festgestellt werden, ob die Tretschicht weiterhin über eine ausreichende Stärke verfügt oder ob die Tretschicht gegebenenfalls aufgefüllt werden muss, um ein Durchtreten der Tretschicht durch die Pferde zu verhindern.

reitbodenpflege mit bahnplaner bei stresan
Die richtige Pflege des Bodens ist entscheidend

Das regelmäßige Bewässern des Reitbodens ist ebenfalls unabdingbar. So bleibt die Tretschicht stabil und trittfest und der Abrieb der Tretschicht ist gering.. Ist die Tretschicht zu trocken, wird sie lose, kann sich durch das Bereiten verschieben und der Sand wird mit der Zeit zerrieben. Zudem ist die Art und Intensität der Nutzung sehr entscheidend für die Lebensdauer von Reitböden. Hier sollte man individuell entscheiden, welche Tretschicht sich am besten eignet.

 

Gibt es zwischen verschiedenen Tretschichten Unterschiede in der Lebensdauer?

Genau wie in den Eigenschaften unterscheiden sich die jeweiligen Tretschichten auch in ihrer durchschnittlichen Lebensdauer. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass Tretschichten mit Vlies als Zuschlagsstoff am langlebigsten sind, da Vlies kein natürliches Produkt und damit sehr widerstandsfähig und robust ist. Das von uns verwendete zertifizierte Vlies ist sehr reißfest und hat eine sehr hohe Lebensdauer. Tretschichten mit Siebgut als Zuschlagstoff hingegen sind weniger langlebig. Das Naturprodukt Holz baut sich mit der Zeit ab und verrottet. Daher muss die Tretschicht regelmäßig aufgefüllt und häufiger ausgetauscht werden. Reine Sande, wie zum Beispiel unser stresan® A, sind wesentlich länger haltbar als Tretschichten mit Siebgut, jedoch erfahrungsgemäß nicht so haltbar wie Tretschichten mit Vlies als Zuschlagstoff. Allgemein kann man festhalten, dass Reitböden im Außenbereich eine längere Lebensdauer aufweisen als Böden im Innenbereich. Dies liegt daran, dass im Außenbereich die organischen Anteile durch den Regen aus der Tretschicht ausgewaschen werden. Im Innenbereich geschieht das nicht und die organischen Anteile bleiben im Boden. So reicht es im Außenbereich oft aus, den Boden regelmäßig aufzufüllen. Im Innenbereich hingegen muss der Boden häufiger komplett ausgetauscht werden.

 

Wie zu Beginn bereits gesagt, kann man jedoch nicht pauschal festlegen, welche Haltbarkeit die einzelnen Tretschichten letztlich haben. Fest steht jedoch, dass man durch gute Vorbereitung und systematische Pflege die Lebensdauer jeder Tretschicht verlängern und optimieren kann. Bei weiteren Fragen zur Lebensdauer von Reitböden stehen wir Ihnen gerne jederzeit telefonisch oder per Mail zur Verfügung und beraten Sie individuell über die passende Tretschicht!

7 Kommentare zu „Welche Lebensdauer haben Reitböden?“

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