Frühjahrsputz für den Reitplatz

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen beginnt auch wieder die Zeit, in der man sich gut und gerne draußen aufhält. Dazu gehört für alle Reiterinnen und Reiter neben dem Ausreiten vor allem das Training auf dem Reitplatz. Bevor der Platz nach den Wintermonaten aber wieder richtig in Betrieb genommen werden kann, steht auch hier erst einmal ein ordentlicher Frühjahrsputz an. Mit ein paar Steps kann man dann mit einem trittsicheren und staubarmen stresan® Reitboden in die kommende Saison starten.

Step 1:

Beginnen sollte man den Frühjahrsputz mit einer gründlichen Säuberung des Reitplatzes. Laub, Äste und auch andere organische Komponenten wie Pferdeäpfel müssen als Erstes entfernt werden. Denn nur durch eine regelmäßige Säuberung verhindert man die Bildung von Humus in der Tretschicht. Dieser könnte nämlich zur Veränderung der Qualität des Sandes und zur Staubbildung führen. Die Säuberung sollte idealerweise auch während der Wintermonate immer im Auge behalten werden

Step 2:

Als Nächstes folgt der Blick auf die Wasserableitung des Reitplatzes. Ist der Platz extrem schlammig? Gibt es viele Wasserpfützen? Ein Nicht-Abfließen des Wassers bei einem eigentlich wasserdurchlässigen Reitboden kann ein Hinweis darauf sein, dass der Unterbau nicht mehr zu 100% intakt ist. Ursachen dafür gibt es viele: Entweder hat sich die Drainagen mit Feinanteilen zugesetzt, es sind Unebenheiten entstanden oder die Schichten (Tragschicht, Trennschicht, Tretschicht) sind nicht mehr klar voneinander getrennt. Hier empfiehlt es sich, mit einem Reitplatzbauer zu sprechen. Dieser kann bspw. die verschiedenen Schichten mit Hilfe eines Lasergraders korrekt ebnen, die Drainagen säubern oder die Tretschicht erneuern.

Bei einem oberflächlich entwässernden Reitsand, wie unserem stresan® A, weist Wasserpfützen meist auf ein zu geringes Gefälle oder ebenfalls auf Unebenheit des Platzes hin. Der Platz muss regelmäßig glatt gezogen werden – gerade in den regenreichen Monaten, in welchen sich schnell Wasser in den Hufabdrücken absetzt, ist das Abziehen des Platzes das A und O.  Zudem gilt zu beachten, dass der Platz an der Abflussseite des Wassers nicht mit einer hohen Randeinfassung begrenzt werden darf – so hätte das Wasser keine Chance abzufließen und es kommt trotz eingebautem Gefälle zu Wasserpfützen.

Step 3:

Nachdem der Auf- bzw. Unterbau kontrolliert ist, sollte die Höhe der Tretschicht begutachtet werden – also der Sand, auf dem geritten wird. Liegt noch genug Sand auf dem Platz? Diese Frage ist wichtig, da sich die Tretschicht mit der Zeit verringern kann. Ursachen dafür sind z. B. das Abäppeln sowie die Abtragung des Sandes, der durch das Festsetzen des Sandes in den Pferdehufen zustande kommen kann. Als ideale Tretschichthöhe empfehlen wir auf dem Außenplatz ca. 12 cm. Falls die Tretschicht nicht mehr die ausreichende Stärke aufweist, lässt sich diese ganz einfach durch neuen Sand auffüllen. So erhält man wieder einen optimal stabilen und elastischen Reitboden.

Step 4:

Zum Abschluss sollte der Reitplatz mit einem geeigneten Reitplatzplaner gezogen werden. Hier empfehlen wir, den Reitplatz in Spiralen zu ziehen, um eine schöne Gleichmäßigkeit zu erhalten – mehr Informationen dazu haben wir in unserer Pflegeanleitung für Reitböden zusammengefasst.  Wichtig für stresan® Reitböden: Der Platz muss nicht gewalzt werden. stresan® verdichtet sich durch seine Kornstruktur bereits optimal und wird durch dauerhaftes Walzen zu hart.

 

Und damit hat man den Frühjahrsputz dann auch schon geschafft: Der Außenplatz ist bestens gerüstet für die neue Saison und startklar für das Training!

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