Reitbodenpflege

reitbahnpflege mit bahnplaner

Reitbodenpflege für stresan® Reitböden

Damit Sie lange von den besonderen Eigenschaften und der Funktionalität Ihres Reitbodens profitieren, ist die richtige und regelmäßige Pflege essentiell. Dafür werden sowohl die geeigneten Geräte als auch die eigene Arbeitskraft benötigt.

Im Wesentlichen bedeutet Reitbodenpflege: Abäppeln – Abziehen – Bewässern

Sowohl Reitböden als auch andere Bewegungsflächen wie Paddocks, sollten regelmäßig abgeäppelt und von anderen Verunreinigungen auf der Tretschicht, wie zum Beispiel Laub, gereinigt werden. Andernfalls könnten sich durch diese organischen Verunreinigungen beispielsweise Pilze und Bakterien im Boden bilden, die bei den Pferden gesundheitliche Probleme auslösen können. Zudem kann es durch die Verrottung des organischen Materials im Reitboden zu einer vermehrten Staubbildung kommen. Neben der Säuberung gehört zur Reitbodenpflege auch das regelmäßige Hufschlagglätten und Abziehen der gesamten Fläche mit einem geeigneten Bahnplaner. Die Häufigkeit ist von der Nutzungsintensität abhängig: Je häufiger der Reitboden genutzt wird, desto öfter sollte man die Tretschicht schleppen und dadurch wieder begradigen. Im Idealfall sollte der Boden zuerst abgezogen und dann bewässert werden, damit die Feuchtigkeit gleichmäßig über den Boden verteilt wird.

Optimale Bewässerung des Reitbodens

Neben dem regelmäßigen Abäppeln und Abziehen ist die Bewässerung des Reitbodens ein Muss. Der ideale Bewässerungsgrad ist oft schwierig einzuschätzen, da der Bewässerungsbedarf von der Nutzungsintensität und den Witterungsverhältnissen abhängt und somit variiert. Generell gilt, dass der Reitboden immer über eine gleichmäßige Grundfeuchtigkeit verfügen sollte. Das Wasser hat für den Reitsand eine stabilisierende und bindende Eigenschaft, sodass nur mit einem ausreichenden Wassergehalt des Bodens die Funktionalität des Reitsandes gewährleistet wird. Wir empfehlen den Reitboden regelmäßig zu bewässern, aber nicht zu überwässern. Durch eine Überwässerung des Bodens werden Feinstanteile, die den Reitboden verzahnen und für die Stabilität sorgen, wieder aufgeschwemmt und können den Boden instabil werden lassen. Doch auch zu wenig Wasser wirkt sich negativ auf die Funktionalität und die Reiteigenschaften aus, da der Reitsand in trockenem Zustand zu tief wird. In beiden Fällen wird die Tritt- und Scherfestigkeit negativ beeinflusst.

Um den optimalen Feuchtegrad der Tretschicht zu ermitteln, gibt es einen einfachen Trick: Nehmen Sie etwas von der obersten Schicht Sand und formen Sie mit der Hand aus dem Sand eine Kugel. Diese darf nicht bröckeln (zu trocken) oder zerfließen (zu nass).

Schauen Sie kritisch auf Ihren Reitboden

Wenn Sie das Gefühl haben, dass die Tretschicht uneben ist oder Wellen im Boden entstanden sind, sollte der Reitboden mit einem Laser-Grader neu ausrichten werden. Unebenheiten im Reitboden können beispielsweise durch longieren, verstärktes auf dem Hufschlag reiten oder die einseitige Nutzung eines Zirkels entstehen und sollten behoben werden, damit der Reitboden durchgehen über die gleiche Tretschichtstärke verfügt. Bei Bedarf sollte daher auch die Tretschicht aufgefüllt werden.

Bei Neubau des Reitbodens oder der kompletten Erneuerung der Tretschicht, benötigt der Sand einige Zeit um sich richtig zu „setzen“, das heißt, sich zu verdichten und zu verzahnen. Insbesondere dann ist es wichtig, dass der Boden regelmäßig geschleppt und gewässert wird.

Pferdehufe im Sand Springplatz
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