Wie viel kostet mein Pferd? – stresan®

Wie viel kostet mein Pferd?

Ein eigenes Pferd zu haben ist für viele ein Traum. Doch welche Kosten kommen pro Pferd auf einen zu und mit welchen zusätzlichen Ausgaben muss man rechnen? Wir haben versucht dem ganzen ein wenig auf den Grund zu gehen und etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Auch wenn das bei stark variierenden Kosten sehr schwierig ist:

 

Stallmiete

Die Ausgaben für die Unterbringung eines Pferdes variieren sehr stak. Entscheidend ist oft die Lage der Reitanlage. Im ländlichen Bereich sind die Preise meist niedriger als im städtischen Bereich. Als Selbstversorger kann man mit ca. 200€ im Monat rechnen. Dabei sollte man allerdings den erheblichen zeitlichen Mehraufwand nicht unterschätzen. Für eine Unterbringung des Pferdes in einem Pensionsstall sollte man monatlich durchschnittlich mit einer Stallmiete von 350-€-450€ rechnen. Dabei kommt es immer darauf an, welche Leistungen man in Anspruch nehmen möchte und welche Ansprüche man an die Unterbringung seines Pferdes stellt.

 

Pferdegesundheit

Die Gesundheit der Pferde steht immer im Fokus. Der Hufschmied kommt je nach Bedarf alle sechs bis acht Wochen. Je nach Umfang der Leistung sollte man für den Besuch des Hufschmiedes zwischen 30€ und 140€ einplanen. Neben den Kosten für die Hufgesundheit der Pferde, entstehen weiter Kosten durch regelmäßige Impfungen. Für Turnierpferde ist eine halbjährliche Impfung gegen Tetanus und Influenza verpflichtend. Nimmt das Pferd nicht aktiv am Turniersport teil, so reicht in Absprache mit dem behandelnden Tierarzt oftmals auch eine Impfung pro Jahr aus. Im Jahr kommt man so auf Impfkosten zwischen 120€ und 300€. Zudem kommt die regelmäßige Entwurmung des Pferdes hinzu. Wie oft im Jahr entwurmt wird, hängt meist von den Vorgaben der Stallbesitzer ab. Grob kann man jedoch mit einer halbjährlichen Entwurmung rechnen. Eine Wurmkur kostet ca. 15€. Dazu kommen die Kosten für den Zahnarzt. Der sollte im Durchschnitt einmal pro Jahr das Gebiss des Pferdes kontrollieren. Für eine normale Behandlung ohne besondere Befunde kann man ca. 130€ einkalkulieren.

 

Zusätzlich Kosten für die Pferdegesundheit

Neben den geplanten und regelmäßigen Kosten für den Tierarzt, kommt es leider oftmals noch zusätzlich zu ungeplanten Tierarztkosten. Diese entstehen durch kleinere Verletzungen, welche nicht von der Stallapotheke abgedeckt werden können. Aber auch durch größere Verletzungen oder zum Beispiel eine Kolik. Wie hoch die Kosten für die jeweilige Behandlung ausfallen, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Die Schwere der Verletzung, die jeweilige Kostenkalkulation der Tierärzte und vieles mehr beeinflussen die Kosten. Mit folgenden Beträgen kann man sich jedoch ein ungefähres Bild der Kosten machen:

  • Kolik-Operation je nach Schwere: zwischen 3.000€ und 10.000€
  • Pilz- oder Hauterkrankungen: ca. 150€ bis 200€ pro Monat
  • Versorgung von großen Schnittverletzungen: ca. 1.600€

 

Versicherungen

Um im Falle einer schwereren Erkrankung des Pferdes finanziell abgesichert zu sein, gibt es die Möglichkeit eine OP-Versicherung abzuschließen. Je nach Art der Versicherung werden unterschiedlichste Behandlungen von der Versicherung übernommen. Durchschnittlich kann man für eine solche Versicherung mit ca. 300€ pro Jahr rechnen.

Zudem ist es zu empfehlen eine Haftpflichtversicherung für sein Pferd abzuschließen. Diese übernimmt durch das Pferd entstandenen Schäden. Je nach Höhe der Schadenssumme der Versicherung, kostet diese pro Jahr bis zu 100€.

 

Weitere laufende Kosten

Neben den fixen Kosten gibt es noch weitere Kosten, die man beachten sollte. Reitstunden, die Teilnahme an Turnieren, Reitsportbekleidung und die Ausrüstung des Pferdes. Je nach Ansprüchen kommt man da schnell auf hohe Summen, welche man zusätzlich für sein Pferd ausgeben kann. Mit einem Budget ab 400€ pro Jahr kann man in diesem Fall gut rechnen.

Zusätzlich zu den hier aufgeführten Kosten sollte man jedoch auch die versteckten Kosten berücksichtigen. Die Anschaffung und der Unterhalt eines Pferdeanhängers für den Transport, ein geeignetes Zugfahrzeug, Spritkosten und vieles mehr sollte man nicht unterschätzen.

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